Die Sonnentöchter - Buch von Christine Engel


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Rezensionen

Rezensionen

Ganz herzlich danke ich Ihnen für das Geschenk Ihrer "Sonnentöchter", als deren eine ich Sie selber sehe ...
Sie haben mir so viel Schönes geschrieben, dass mir nur bleibt, Ihnen beim beginnenden Frühling jetzt ganz viel "Sonne", innerlich wie äußerlich zu wünschen ...
Ihre Bilder und Gedanken sind sehr ansprechend, und so drücke ich Ihnen die Daumen, dass Ihre Pläne sich realisieren ... Ich wünsche, dass Sie ... die Geliebte des Lichtes bleiben (merit en Aton) ...

Auszug aus verschiedenen Briefen von Dr. Eugen Drewermann an Christine Engel
(Künstlername Merit en Aton)

Für mich als Laien, der sich noch nie mit Interpretationen befassen musste, war manches in „Die Sonnen-
töchter“ zäh zu lesen, anderes war leichter und rückte im Zusammenhang mit dem Märchen in ein neues Licht. Man merkt, dass sehr viel Arbeit und Recherche hinter dieser tiefenpsychologischen Märchenanalyse steckt und Christine Engel sich sehr stark damit auseinandergesetzt hat. Die Fotos empfinde ich als sehr sinnlich und erotisch. Sie gefallen mir am allerbesten. Auch die Umschlagsgestaltung wirkt auf mich ansprechend.

Manuela Kleinknecht, Gauting

Christine Engel glaubt, dass gerade jetzt die Menschen für die tiefere Symbolik, welche in dem Tanzmärchen verborgen ist, wieder besonders empfänglich sind. Prinzessin Sonnenschein und Prinz Diamant sind Archetypen, sie haben einen Entwicklungs- und Wandlungsprozess durchschritten oder besser gesagt durchtanzt. Das Hauptgewicht liegt hier bei der weiblichen Protagonistin, welche einen Weg sucht und findet, den Weg ins wiedergefundene Paradies. Um nur einige Beispiele zu nennen: Das wiedergefundene Paradies symbolisiert das Thema "Liebe herrscht nicht - sie bildet!", "Die Röcke der Prinzessin" stehen für Emotionale Intelligenz oder "Im Reich des Dämons der Zweifel" für die Erringung eines neuen Selbstbewußtseins.
Die Kunst hatte und hat, wenn sie sich über den reinen Selbstzweck erheben wollte, schon immer einen Zweck verfolgt, die Menschen nicht nur zu unterhalten, sondern wachzurütteln und zu senibilisieren für Lösungswege. Das genau ist der didaktische Hintergrund des Tanzdrama.
...bietet das Büchlein interessante Einblicke und Denkanstöße, das im übrigen mit sehenswerten Kunstfotos, die Autorin darstellend, illustriert ist.

Ausschnitte aus dem Kommentar zum Buch und Tanzmärchen in der Zeitschrift "Orient Magazin", Nr. 2, 2010

Ein typisches, wundervolles Märchen, ganz in der Tradition der großen deutschen Märchenerzähler geschrieben. Die tiefenpsychologische Erklärung erweitert unseren Horizont und bringt uns verständlich nahe, was noch so alles, auf den ersten Blick nicht sichtbar, in dem Märchen steckt, ganz in der Tradition des bekannten Märcheninterpreten Eugen Drewermann.
Der erste Teil ist das Märchen selbst, der zweite die ausführliche und fundierte tiefenpsychologische Erklärung, der nichts hinzuzufügen ist. Die Impressionen einer Tänzerin runden das Buch ab. "Tanz ist für mich Kunst und Leben. Durch den Tanz wird die Kunst zum Leben und das Leben zur Kunst. Der Tanzende muss offen für beides sein." Mit diesem Zitat der Autorin beginnen die Impressionen einer Tänzerin und zeigen ihr Leitmotiv. Poetische und erotische Bilder und Zeichnung ziehen sich wie ein Faden durch die Geschichte. Ergänzt wird dieses Buch durch die CD mit dem gelesenen Märchen. Hier ist auch die einzige Schwachstelle des Ganzen. Mit sehr schöner Stimme wird hier das Märchen vorgelesen und dies hätte auch schon gereicht. Die Stimme ist mit Musik und Trommeln hinterlegt, und dies ist eindeutig zuviel das Guten.
Trotzdem sehr empfehlenswert, da das Buch an sich schon einmalig in seiner Form ist.

Ausschnitte aus dem Kommentar zum Buch und Tanzmärchen in der Zeitschrift "Halima", 3. Quartal 2010

Märchen sind eigentlich für Kinder gedacht, doch hat man bald den unschätzbaren Wert für Erwachsene erkannt. Stehen nicht unglaubliche Lebensweisheiten. Lebenserfahrungen verblümt in den Texten? Nicht anders ist es mit den "Sonnentöchtern", die die Autorin noch bildlich, musikalisch und tänzerisch - richtig orientalisch - unterlegt hat. Viele psychologische Momente sind mit großer Empathie in die Handlung eingebracht worden. Das Gute und die Liebe wird jedes Mal siegen und den Leser tröstend und motivierend erbauen. Einleuchtende Metapher fand Christine Engel in Mond und Sonne,die erst mal sehr romantisch anrühren. Aber auch recht freizügig wagt sie sich in die intimen Bereiche der Menschen und zeigt dem Leser, dass Natürlichkeit und Offenheit den Siegeszug angetreten haben.

Erika Schmidt

Das Märchen der Prinzessin, die das Warme und Gute wieder auf die Erde holen und die Menschen von der Kälte - der äußeren und der inneren erlösen wollte und erlöst hat, ist der erste Teil des Buches.

Der zweite Teil liefert uns die genaue Interpretation der verschiedenen Erlebnisse und Aufgaben, die zum Erfolg des Unternehmens der Rettung vor Kälte und Unheil führten. Und das vertieft und erweitert eindrucksvoll die Wahrnehmung und Charakterisierung der verschiedenen dunklen Mächte und Gestalten. Wir werden geleitet, Lehren zu ziehen und Gedankengänge herzustellen, die uns selber wohl verschlossen bleiben würden.

Ein dritte Aspekt nun lässt das Erlebnis von Körper und Geist in unserer Seele ein warmes Gefühl entstehen. Durch die Bilder und den sinnlichen Reiz spannt das Geschriebene eine Brücke zum inneren Sehen und Fühlen des Guten und Schönen, zum inneren Reichtum eines jeden Menschen, der das einzig Erstrebenswerte sein sollte.

Josefine Günther, Penzberg

Christine Engel ist es gelungen, eine sehr fundierte psychologische Interpretation zu diesem Märchen zu verfassen, in der sie die verschiedenen Komponenten, übertragbar auf unsere schnelllebige Gesellschaft, den Konsumzwang, der sich ebenfalls in Beziehungen spiegelt, scharfsinnig seziert und dem interessierten Leser näher bringt.

Es wird deutlich, dass letzten Endes immer die Weisheit und die Liebe relevant sind, in Mann-Frau-Beziehungen, wie überall in unserem täglichen Leben.

Die Bilder des Märchens werden intellektuell erfasst, auf ihre tatsächliche Bedeutung zurücktransformiert, werden sichtbar. Strukturen des Menschseins, des Gesellschaftskonformismusses geben sich zu erkennen.

Literaturzeitschrift SCHRIEB 2010/02 (Ausgabe IIX), S. 49

Wie kommt es, dass manche Märchen uns berühren und verzaubern? Es liegt daran, dass sie uns mit ihren chiffrierten, aber immer unverstellten und einfachen Botschaften in unserem Innersten ansprechen. In dieser Tradition beschreiben „Die Sonnentöchter“ den klassischen Initiationsweg. Dabei stellen sie alle Aspekte des Menschlichen vor und helfen, sich auch den angstbesetzten Anteilen zu stellen.

„Die Sonnentöchter“ bringen damit in vielen Menschen und auch in mir eine Saite zum Klingen. Doch wie alle guten Märchen lassen sie dem Leser die Wahl, ob er sich von den archetypischen Figuren führen und begleiten lassen will oder sich einfach für ein kurzweiliges und anregendes Leseerlebnis entscheidet.

Andrea Voß -
a.voss@wordscomeeasy.de

Die meisten Märchen, die ich in meiner Kindheit las, begannen mit "Es war einmal ..." und endeten "... und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute". Dazwischen konnte ich anrührende und auch grausige Geschichten lesen. Für mich war das Lesen ein schöner Zeitvertreib und führte manchmal zu Denkanstößen. Von meinen Lehrern erfuhr ich, dass sich kluge Erwachsene mit den Hintergründen dieser Märchen beschäftigten, ja sogar tiefenpsychologische Interpretationen verfassten.

Wenn ich ehrlich bin, das hat mich nicht besonders interessiert. Bis vor Kurzem! Da bekam ich das Buch "Die Sonnentöchter oder Ein wiedergefundenes Paradies" von Christine Engel geschenkt.

Im Märchen geht Prinzessin Sonnenschein, geleitet von ihren sprechenden Röcken und der Liebe zu Prinz Diamant, auf die Suche nach der Sonne und Wärme. Denn der Eisdämon hält Land und Leute in seinem Bann. Auf dieser Reise übersteht sie viele gefährliche Abenteuer, bis sie zum Schluss die Dämonen überwindet und die Sonne wiederfindet. Mit ihrer Liebe und Herzenswärme gelingt es ihr auch Prinz Diamant aus seinem Eiskerker zu befreien. Es geht also alles gut aus und die Menschen können wieder glücklich sein und sich ihres Lebens freuen.

Zu ihrem Märchen liefert die Autorin eine umfassende tiefenpsychologische Interpretation. Sie nimmt in den einzelnen Kapiteln Bezug auf unsere Gegenwart, stellt das moderne Leben den Geschehnissen im Märchen gegenüber und zwingt uns auch zum Nachdenken über unsere Umwelt. Denn wer weiß schon, wie schnell aus blühenden Landschaften eisige Seen werden können.
Dieses interessante Buch, bebildert mit sinnlichen Fotos der Autorin, lohnt sich zu lesen.
Das Märchen ist auch auf einer Audio-CD zu hören, die dem Buch begelegt wurde.

Peter Oltmanns – info@pol-werbung.de

Ihrer Bitte würde ich gern nachkommen, allerdings fürchte ich, dass ich dazu nicht qualifiziert bin. Ihr Buch gefällt mir nämlich gar nicht. Bitte fassen Sie das nicht als Kritik an Ihrer Person oder Ihrer Mühe oder Intention auf! Das ganze Thema hat in meinem Leben (noch?) keinen Platz gefunden und spricht mich daher kein bisschen an. Es tut mir Leid, ich würde Ihnen gern eine positive Kritik schreiben, stattdessen kann ich nur gar keine Kritik schreiben, denn ich kann schlecht etwas beurteilen, von dem ich keine Ahnung habe. Ich erkenne nur eine Sache: Sie haben sich mit Ihrem Thema kunstvoll auseinandergesetzt und das finde ich gut!

Kathrin Miebach – kathrincmiebach@web.de


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